Die Herausforderung:

Erbe bewahren – Zukunft gestalten


Stettin ist eine polnische Hafenstadt 120 km nördlich von Berlin mit 400.000 Einwohnern, 55.000 davon sind Studenten. Neben der Vielzahl der katholisch geprägten Christen ist die Anzahl der evangelischen Christen relativ gering. Doch der Anteil der Konfessionslosen steigt, wie vielerorts in Europa an.

 

Die Geschichte der Baptisten in Stettin geht bis in die fünfziger Jahre des 19. Jahrhunderts zurück. Die damals von den deutschen Baptisten erbaute Kapelle gehört zu den ältesten, noch erhaltenen und von Oncken persönlich eingeweihten Versammlungsstätten. Die Kapelle der Stettiner Baptisten überstand den II. Weltkrieg, obwohl sehr viele Gebäude in der Stadt durch Bomben zerstört wurden. Nach dem Krieg wurde das Gebäude vom Staat beschlagnahmt und in Wohnungen umgestaltet. Den Versammlungsraum, der von den Abmessungen her zu hoch war, um in Wohnungen umgebaut zu werden, konnte die polnische Baptistengemeinde nur als Untermieter nutzen. Im Juli 2002 wurde das Gebäude an die Baptistengemeinde Stettin übertragen. Das ist ein Grund zur Freude und zugleich eine große Herausforderung, denn es befindet sich in einem schlechten Zustand.

 

Nun möchte die Stettiner Baptistengemeinde das Gebäude sanieren. Sie hat die einmalige Gelegenheit aus der historischen Baptistenkapelle ein modernes Zentrum für die Christen in Stettin zu schaffen.

Unsere Vision:

Christliches Zentrum Stettin

  • Entwicklung der internationalen Zusammenarbeit, insbesondere einer deutsch-polnischen Partnerschaft – auch unter Christen. Wir wollen, dass dieser internationale Charakter nicht nur erhalten bleibt, sondern noch weiterentwickelt wird. Das Haus soll Menschen beiderseits der Ländergrenze für Begegnungen, Tagungen oder Konferenzen zur Verfügung stehen.
  • Die weitere Entwicklung der evangelischen Gemeinden in Stettin: Die Schaffung eines „Christlichen Zentrums“ durch das möglichst viele Menschen erreicht werden sollen. Die Baptistengemeinde arbeitet bereits jetzt mit anderen Kirchen vor Ort zusammen. Der einzige Raum, der bereits renoviert ist, wird ebenfalls von anderen Gemeinschaften genutzt.
  • Unterstützung der örtlichen Gesellschaft u.a. mit Fremdsprachenunterricht, wie z. B. Deutsch und Englisch, für sozial benachteiligte Kinder.
  • Die Entwicklung der Baptistengemeinde in Stettin: Die Baptistengemeinde braucht einen Ort, an dem Gottesdienste und Andachten stattfinden können. Der gegenwärtig genutzte Raum ist zu klein und lässt sich nicht weiter ausbauen. Das renovierte Gebäude wird über einen Gemeindesaal mit mehr als 300 Plätzen verfügen.

Vertragsunterzeichung durch Marshall Olgierd Gemblewicz und Pastor Robert Merecz über 2,9 Millionen PLN (670.000 €) für die Renovierung des Gebäudes am 08.01.2019.


Sanierungsarbeiten

Am 11.11.2018 um 11 Uhr fand der Festgottesdienst zum Beginn der Sanierungsarbeiten am Gebäude der Baptistengemeinde in Stettin statt.  Dazu waren nicht nur die rund 50 Mitglieder und weitere Freunde der  Baptistengemeinde Stettin, sondern auch viele Gäste aus Nachbargemeinden, Vertreter der Kommune sowie eine Gruppe von  15 Christen aus den Landesverbänden Berlin-Brandenburgs und Mecklenburg-Vorpommerns  und sogar eine kleine Gruppe aus Großbritannien anwesend.  Der Gottesdienst markierte  einen Abschnitt in der Geschichte der Gemeinde.  Gott hatte Gnade gegeben, so dass der Antrag auf eine öffentliche Förderung  mit rund 670 Tausend € durch das Marshall-Office genehmigt wurde. Auch die Summe der Spenden  war bereits auf rund 125 Tausend €  angestiegen. Mit etwas Verzögerung begannen im Frühjahr 2019 die Sanierungsarbeiten und dauern, anders als geplant voraussichtlich noch bis zum Jahresende 2021 an.

Finanzierung

 

Die Kosten belaufen sich aufgrund von

 

  • zusätzlich notwendigen  Arbeiten bei der Sanierung der Altbausubstanz,
  • Preissteigerungen bei Baumaterialien
  • zeitlichen Verzögerung des Baus

 

auf ca. 1,75  Million € Damit ist der solide geplante Finanzrahmen vor Beginn des Projektes von 1 Million € weit überschritten. Dank der staatlichen Fördermittel in Höhe von 670 Tausend €, eigener Mittel und Leistungen, vieler Leihgelder und vor allem Spenden und somit vieler kleiner und großer Wunder konnte die Sanierung trotzdem soweit vorangebracht werden, dass ein Ende in Sicht ist. Die Spenden, die sonst bei etwa 20 Tausend € pro Jahr lagen, betrugen 2020 schon über 40 Tausend €. Aktuell liegt die Spendensumme  bereits  bei über 34 Tausend € (Stand 07/2021).

 

Um die Sanierung erfolgreich abzuschließen und das Christliche Zentrum für die geplante Nutzung einrichten und übergeben zu können, benötigen wir viele Gebete und konkrete Hilfe. Die noch offene Summe der benötigten Mittel beläuft sich bis zum Jahresende auf 270 Tausend €. Deshalb brauchen wir Ihre Unterstützung.

 

Sie können helfen

  • indem Sie sich selbst und andere über das Projekt medial und auch direkt vor Ort informieren.
  • durch kurz-, mittel- oder langfristige Bereitstellung von Leihgeldern (bitte kontaktieren Sie dazu Herrn Friedemann Gillert, E-Mail: gillert@christliches-zentrum-stettin.de ; Tel: 0170 2024811 vom Förderkreis Christliches Zentrum Stettin)
  • durch regelmäßige Spenden pro Monat oder Quartal oder eine einmalige größere Spende auf das

Spendenkonto

Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland K.d.ö.R.

IBAN: DE14 5009 2100 0000 0333 08

Verwendungszweck: 45108-Stettin

oder am besten über den Online-Button

 


Danke, für Ihre Unterstützung!

Großspender ehren wir gern mit einem Schild an einer Donatoren-Wand an prominenter Stelle im Haus. Für Spenden von 1000 € und mehr bedanken wir uns mit einem originalen Mauerstein der „Baptistenkapelle von 1850“, ab 200 € mit einem Fünftel-Stein. Helfen Sie mit, das von deutschen Baptisten vor über 150 Jahren begonnende Werk weiterzuführen und die Vision des Christlichen Zentrums Stettin Wirklichkeit werden zu lassen!

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